Suchmaschinenoptimierung für KMU - 13 SEO-Tipps

Axel und Christian überlegen Keywords für eine Landingpage.

Was verbirgt sich hinter dem Begriff der Suchmaschinenoptimierung? Was sind die wichtigsten Faktoren, die für das Ranking berücksichtigt werden müssen? Wie verbesserst du deine Position in den Google-Ergebnissen? Und was hat im Jahr 2026 KI damit zu tun? Diese Fragen beantworten wir im Folgenden. Falls du ein Einsteiger auf diesem Gebiet bist und sich zunächst den Basics der Suchmaschinenoptimierung widmen wollen, solltest du einen Blick auf unser SEO-Experteninterview "SEO für Anfänger" werfen.

Was bedeutet SEO? Eine Definition

Search Engine Optimization bedeutet übersetzt Suchmaschinenoptimierung und wird mit SEO abgekürzt. SEO ist neben dem Search Engine Advertising (SEA) Kern des Suchmaschinenmarketings (SEM) und zielt darauf ab, bei der organischen Suche möglichst weit oben gelistet zu werden. Die organische oder auch natürliche Suche bezieht sich dabei auf die Suchergebnisse, für die man nicht zahlt. Es geht also darum, seine Webseite so zu gestalten, dass Google diese möglichst weit oben einsortiert.

Die 13 hilfreichsten SEO-Tipps

Vor einigen Jahren konnten die Suchalgorithmen von Google noch durch die blinde Aneinanderkettung relevanter Keywords ausgetrickst werden. Heute greift Google auf komplexere Rankingfaktoren zurück, um dem Suchenden die passendsten Ergebnisse zu präsentieren. Im Netz finden sich unzählige Seiten zu diesem Thema, die zum Teil sehr ausufern und auf zig verschiedene Faktoren eingehen. Wir möchten dir einen Überblick über die unserer Meinung nach wichtigsten Aspekte der Search Engine Optimization geben. Diese reichen in den meisten Fällen völlig aus, um für die eigenen Keywords vernünftig zu ranken. Als Beispiel greife ich dabei häufiger auf die fiktive Design-Agentur “360|Kreativ|Design” aus Hamburg zurück, um die vorgestellten SEO-Tipps noch verständlicher zu machen.

SEO-Tipp 1) Das A und O: Guter Content, der den Intent trifft

Google bewertet mittlerweile vor allem den Inhalt deiner Website und rankt nach Qualität und Nützlichkeit der bereitgestellten Informationen. Googles Suchalgorithmen sind mittlerweile so ausgereift, dass sie merken, wenn ein Beitrag viele unnötige Inhalte enthält. Google bevorzugt z.B. bei dem Suchbegriff “übersetzung spanisch deutsch” eine klassische Übersetzungsseite gegenüber eines unnötig langen Artikels. Qualität rankt also meistens vor Quantität.

Google versucht, das menschliche Leseverhalten zu imitieren und prüft, wie schnell sich ein Besucher zurechtfindet und auf die für ihn relevanten Informationen stößt. Dabei geht es zunehmend darum, mit der Website oder Landing Page den sogenannten "Intent" (zu deutsch "Absicht") des Nutzers zu treffen. Der Suchintent ist das, was der Nutzer wahrscheinlich finden möchte, wenn er seinen Suchbegriff bei Google eingibt.

Damit wird zum einen die Qualität der bereitgestellten Inhalte zur Grundvoraussetzung für alle weiteren SEO-Maßnahmen. Sprich, wenn keiner deiner Inhalte für die Nutzer lesenswert oder interessant ist, wird deine Seite auch kein gutes Ranking erzielen.

Zum anderen ist es wichtig zu verstehen, mit welcher Absicht (die meisten) Nutzer durch das Google-Keyword auf deine Seite gelangen. Bei der Einschätzung helfen einem SEO-Tools wie Ahrefs oder Sistrix – man kann aber mit ein bisschen Nachdenken auch so überprüfen, ob der eigene Content die Suchabsicht der Besucher trifft. Dazu muss man einen weiteren Faktor mitbedenken: Wie schätzt Google selbst das Keyword (oder den Keyword-Cluster) ein? Das sieht man auch ohne SEO-Tool, wenn man seine Suchbegriffe bei Google eingibt (Inkognito-Modus nicht vergessen um die Personalisierung auszuschalten). 

Beispielsweise ist der Suchbegriff "CRM" von Google eher informational besetzt. Wenn du das Keyword eingibst, sind die ersten 10 Seiten (organische Suchergebnisse, keine Werbung) mehr oder weniger alle erklärende und informative Seiten. Das heißt, Google rankt diejenigen Seiten organisch am höchsten, die den Begriff CRM und seine zusammenhängenden Begriffe am besten erklären und auf Fragen wie "Was bedeutet CRM eigentlich?" oder Keywords wie "CRM Definition" eingehen. Seiten, auf denen man ein CRM kaufen kann, finden sich eher unter den bezahlten Suchergebnissen.

Der Suchbegriff "CRM Software" hingegen ist transaktionaler belegt, ergo finden sich unter den Suchbegriffen eher Seiten, die direkt ein CRM verkaufen wollen oder vielleicht eine Übersicht über die 10 besten Softwarealternativen bieten. Diese Suchbegriffe sind generell härter umkämpft und werden von deinen Wettbewerbern gezielt bespielt, weil man hier näher am Kauf dran ist.

Für die beiden Beispiele würde man nun, wenn man den Intent bedenkt, deutlich unterschiedlichen Content bereitstellen. Für "CRM" eher Inhalte wie diesen Blogartikel, in dem eine Sache erklärt wird. Für "CRM Software" braucht es hingegen eher eine sales-orientierte Landingpage mit Case Studies und Anwendungsbeispielen, um den Besucher zum Kauf der Software zu überreden.

2026 gilt - Keywords sind weiterhin wichtig aber der Suchintent muss beim Content immer zuerst gedacht werden. Deshalb haben wir den Intent in unseren Tipps auch als Allererstes genannt.

SEO-Tipp 2) Die Basis durch Landingpages und Keywords schaffen

Als Landingpages werden die Seiten deiner Domain bezeichnet, auf die du potenzielle Kunden unter bestimmten Suchbegriffen gerne weiterleiten möchtest. Die Google-Suche nach “360 Kreativ Design” wird z.B. in den ersten Ergebnissen einen Link zu der Startseite der Homepage zeigen. Um hier bei Google weit oben gelistet zu werden, sollten die relevanten Keywords entsprechend ein paar mal auf der Landingpage auftauchen. In diesem Beispiel sind “360 Kreativ Design”, “Designagentur” und “Hamburg” die relevanten Schlagwörter.

Bei Keywords unterscheidet man zwischen "Longtail" und "Shorttail" Keywords. Die Shorttail-Keywords sind kurze Keywords, 1-3 Wörter lang, die den Kern des Keyword-Clusters beschreiben (Beispiel: Designagentur). Die Longtail-Keywords sind eher 3-10 Wörter lang und beschreiben weiterführende Fragen oder spezifischere Anfragen zum Thema (Beispiel: Beste Designagentur für Influencer in Hamburg).

Generell kannst und solltest du unterschiedliche Keywords für verschiedene Landingpages benutzen. Hat die 360|Kreativ|Design-Agentur z.B. Logodesign in ihrem Leistungsangebot, möchte sie entsprechend auch unter den Suchbegriffen “Logodesign Hamburg” gefunden werden. Dazu sollte die entsprechende Landingpage, auf der die Agentur Ihre Kompetenz im Logodesign vorstellt, auch diese Keywords beinhalten. Wichtig ist an dieser Stelle, dass:

  • sich die Landingpages nicht gegenseitig kannibalisieren: Für verschiedene Landingpages sollten unterschiedliche Keywords und unterschiedliche Inhalte verwendet werden.
  • sich die Landingpages vom Intent her unterscheiden: Drei informationale Landingpages zu "Akquise", "Vertrieb" und "Akquisition", die alle erklären, was der jeweilige Begriff bedeutet, sind heutzutage nicht mehr hilfreich. Google wird sich die drei Seiten ansehen und feststellen, dass auf allen Seiten dasselbe steht, auch wenn andere Keywords versendet werden.

Vor einigen Jahren waren Keywords noch deutlich wichtiger als heute, weil die vielfache Wiederholung eines Keywords ausgereicht hat, um weit vorne zu ranken. Heute beachtet Google vor allem die entsprechenden Themen und den Kontext, weshalb es auch wichtig ist, themenverwandte Keywords einzubauen.

Mit dem Keyword-Planner von Google AdWords kannst du im Übrigen das Suchvolumen und den Wettbewerb für bestimmte Keywords nachschlagen und damit die Beliebtheit der für dich relevanten Suchbegriffe überprüfen.

SEO-Tipp 3) Website-Struktur: Verlinkungen & Übersichtlichkeit

Durch Verlinkungen zwischen einzelnen Unterseiten deiner Homepage erkennt Google, wie du deine Website strukturiert und aufgebaut haben. Je mehr Inhalte im Laufe der Zeit hinzukommen, desto mehr interne Links sollten auch verwendet werden. Diese Verknüpfungen zwischen den einzelnen Unterseiten zeigen, dass nicht wahllos Inhalte veröffentlicht werden, sondern dass alle Seiten zu zusammenhängenden Themen-Clustern gehören.

Gerade wenn du ein eigenes Blog betreibst, lohnt es sich Artikel untereinander zu verlinken. Zum einen schaffst du damit die angesprochene Website-Struktur, zum anderen bietest du deinen Besuchern zusätzliche, leicht zugängliche Informationen und hältst sie länger auf der Seite. Dass auch die Verweildauer für dein Ranking relevant ist, darauf gehe ich bei Tipp 5) nochmal genauer ein.

Auch die Nutzerführung auf deiner Website ist relevant für das Ranking. Google richtet sich bei der Bewertung seiner Ergebnisse in den letzten Jahren immer stärker nach Nutzersignalen - wie lange war der Nutzer auf der Website und hat er dort einen Link angeklickt. Das bedeutet, je nutzerfreundlicher du deine Website gestaltest, desto eher werden die resultierenden Nutzersignale zu einem besseren Ranking bei Google führen. Wir haben uns unter anderem aus diesem Grund für eine Website mit Cookieless Tracking entschieden.

SEO-Tipp 4) Titel, Meta Description und h1,h2,h3-Struktur

Google-Suche: logodesign hamburg

Sowohl der Titel, als auch die Meta-Description sollten die relevanten Keywords enthalten und die Neugierde des Suchenden wecken. Außerdem ist es für die meisten Landingpages hilfreich, den eigenen Markennamen mit in den Titel und die Beschreibung aufzunehmen.

Es scheiden sich die Geister darüber, wie lang die Meta Description sein darf, bevor Sie von Google abgeschnitten wird. Google bewertet nämlich nicht die absolute Zeichenanzahl, sondern die Pixelbreite des gesamten Textes. Mit einer Meta Description von bis zu 150 Zeichen sind Sie aber in jedem Fall auf der sicheren Seite. Beim Titel können Sie sich an etwa 60 Zeichen orientieren. An dieser Stelle sei aber gesagt, dass man damit nur bedingt beeinflussen kann, wie Google Ihre Links am Ende darstellt. Häufig hält sich die Suchmaschine an die von Ihnen verfasste Meta Description. Manchmal aber verwendet Google auch irgendeinen Ausschnitt Ihres Textes, in dem das gesuchte Keyword vorkommt und den die Suchmaschine in dem Moment als relevanter einstuft.

Titel und Meta-Description sind zum einen wichtig, weil Sie durch die eingebauten Keywords das Ranking beeinflussen. Zum anderen verleiten interessant klingende Titel und Meta Descriptions zu mehr Klicks.

Ein weiterer wichtiger Tipp, gerade für SEO-Anfänger, ist die korrekte Struktur von h1, h2 und h3 Tags auf jeder zur Domain gehörenden Seite. Dabei ist ein guter Hack das folgende Vorgehen:

  • das Hauptkeyword in die h1 Überschrift schreiben
  • die Longtail-Keywords zum Hauptkeyword (Fragen, spezifischere Suchbegriffe) als h2 Überschriften
  • Sub-unterschriften, die das Thema näher erklären als h3

SEO-Tipp 5) Die Click-Through-Rate

Unter der Click-Through-Rate (CTR) versteht man den Anteil an Klicks pro Impression. Ein Beispiel: Es wird 100 mal nach dem Begriff “Logodesign Hamburg” gesucht und unsere imaginäre Design-Agentur wird auf Platz 5 der ersten Seite gelistet. Der Link zu unserer Agentur wird also 100 mal gesehen (100 Impressionen). Wenn von diesen 100 Impressionen nun 20 Besucher auch wirklich auf der Seite der 360|Kreativ|Design-Agentur landen, entspricht das einer CTR von 20%. Die CTR ist für Google ein relevanter Rankingfaktor, höhere Raten werden belohnt. Wenn unsere Beispielagentur eine bessere CTR aufweist als die vor ihr platzierte Agentur, ist das für Google ein Zeichen, dass 360|Kreativ|Design für den Suchbegriff “Logodesign Hamburg” das bessere Ergebnis liefert. Mittelfristig kann die CTR den Ausschlag geben, dass die beiden Agenturen ihre Plätze tauschen.

SEO-Tipp 6) Verweildauer und Absprungrate

Hast du den Suchenden erfolgreich auf deine Seite gelenkt, geht es darum ihm die Informationen zu bieten, nach denen er gesucht hat. Um das festzustellen, nimmt Google die Verweildauer deiner Webseitenbesucher unter die Lupe. Wenn ein Nutzer auf deinen Link klickt und nach fünf Sekunden (Verweildauer) den Zurück-Button benutzt oder das Fenster schließt, geht Google davon aus, dass bei dir nichts Passendes zu finden war. Biete den Besuchern deinen Seite also einen Nutzen, der zu ihrem Suchintent passt (wie in Tipp 1 beschrieben).

Zusätzlich berücksichtigt Google die Absprungrate, auch Bounce Rate genannt. Diese gibt den Anteil der Seitenaufrufe an, die keinen weiteren Klick auf Ihrer Seite tätigen. Eine Absprungrate von 100% sagt also aus, dass jeder einzelne Nutzer Ihre Seite wieder verlässt, ohne sich dort auf weiteren Unterseiten umzusehen. Aus diesem Grund solltest du viele interne Verlinkungen setzen und damit versuchen, die Nutzer weiter durch Ihre Seite zu lenken und im besten Fall zu einem "Call to action" (CTA) zu führen. Das kann das Abonnement eines Newsletters sein, ein Download von Informationen oder natürlich auch ein Kauf.

SEO-Tipp 7) Mit Backlinks und Social Signals eigene Relevanz zeigen

Als Backlinks (oder Rückverweise) werden Verlinkungen bezeichnet, die von anderen Websites zu einer Ihrer Seiten führen und gehören zum sogenannten OffPage SEO. Das kann ein Artikel in einem Online-Magazin oder ein Blog sein, in dem du erwähnt und verlinkt wirst. Backlinks gehören schon seit Jahren zu den wichtigsten Faktoren für das Suchmaschinenranking. Google bewertet dabei nicht nur die Anzahl der Rückverweise, sondern auch die Qualität: Backlinks aus Foren werden z.B. nicht so stark gewichtet wie Backlinks von Wikipedia. Generell werden vor allem Rückverweise aus redaktionellen Inhalten als vertrauenswürdig und wichtig bewertet. Wenn die verweisende Quelle auch inhaltlich zum Thema der eigenen Seite passt, wird dies ebenfalls als Qualitätskriterium gewertet.

Doch nicht nur “richtige Links”, sondern auch die Erwähnung des Firmennamens wird von Google berücksichtigt. Wird die 360|Kreativ|Design-Agentur z.B. in einem bekannten Online-Magazin namentlich genannt, registriert Google das und schätzt den Markennamen als relevanter und vertrauenswürdiger ein (sog. “Brand Trust”).

Neben Backlinks werden auch Social Signals immer relevanter. Über Facebook und Co. werden täglich Unmengen an Daten verbreitet, die eben auch von Google berücksichtigt werden: Links, die z.B. auf Facebook besonders viele Interaktionen hervorrufen (Likes, Shares, Kommentare), werden entsprechend als relevant und wichtig eingestuft.

SEO-Tipp 8) Vertrauenswürdigkeit der Seite

Neben wertvollen Inhalten geht es Google ebenfalls darum, dass eine Website vertrauenswürdig ist. Darunter fallen ein ansprechendes und übersichtliches Layout, ein gewisses Alter und vor allem Backlinks von als seriös eingestuften Quellen. Links von offiziellen Stellen, Universitäten etc. haben diesbezüglich einen hohen Wert. Neben einem guten Design und Layout kannst du die Seriosität deiner Seite ganz einfach durch ein aktuelles Impressum und eine Rubrik “Über uns” steigern.

Außerdem gibt Google Seiten ein schlechteres Ranking, dessen Hauptinhalt durch Werbeanzeigen oder eine übermäßige Verwendung von Pop-Ups überschattet wird.

SEO-Tipp 9) Geschwindigkeiten & Mobilgeräte

Dieser Rankingfaktor wird oft übersehen: Google berücksichtigt, wie schnell deine Website lädt und ob sie für Mobilgeräte geeignet ist. Zur Überprüfung hat Google sogar ein eigenes Tool entwickelt: Mit PageSpeed Insights kannst du deine eigene Homepage kostenlos einem Geschwindigkeits- und Mobilitätstest unterziehen. Dabei zeigt das Tool an, in welchen Bereichen du deine Website noch optimieren können.

SEO-Tipp 10) Aktualität gewinnt

Auch die Aktualität der auf deiner Seite zur Verfügung gestellten Informationen ist für das Google-Ranking relevant. Ein SEO-Tipp ist also, deine Landingpages, Blog- oder sonstige Einträge auf dem neuesten Stand zu halten und ab und an zu überarbeiten.

Wenn du für deine Keywords bei Google auf den ersten Plätzen gelistet bist, können Sie das Aktualisieren natürlich aufschieben. Sobald du aber merkst, dass deine Seite im Ranking abrutscht, kann sich dieser Schritt durchaus lohnen. Unsere Erfahrung zeigt zudem, dass die Überarbeitung und qualitative Aufwertung bestehender Inhalte häufig mehr Rankingvorteile bietet als das Erstellen komplett neuer Inhalte.

SEO-Tipp 11) Google mag Multimedia

Google bevorzugt Inhalte, die neben hochwertigen Texten auch Bilder, Videos usw. beinhalten.

Greife also z.B. auf Bilder deiner Produkte und deines Markenlogos zurück. Damit signalisierst du Google, dass Ihre Inhalte abwechslungsreich sind und dem Besucher eine große Bandbreite an Informationen bieten. Achten Sie aber darauf, dass Ihre Bilddateien nicht zu groß sind, sonst leidet Ihre Website-Geschwindigkeit darunter. In unseren Blogartikeln begrenzen wir unsere Titelbilder z.B. auf eine Breite von bis zu 900 Pixel.

SEO-Tipp 12) Auch die Domain selbst spielt eine Rolle

Generell gilt: Google bevorzugt ältere Domains, die bereits bekannt sind und sich durch vertrauenswürdige und viele Inhalte auszeichnen. Eine Seite sollte daher regelmäßig und langfristig mit neuen Inhalten und Unterseiten bebaut werden. Für Google ist das ein Zeichen dafür, dass die Seite gut gepflegt wird und aktuelle Themen behandelt werden. Google berücksichtigt also ebenfalls die Websitepflege im Zeitverlauf. Wenn du z.B. eine Domain einführen willst, die zuvor zwei Jahre nicht genutzt wurde, wird es schwierig mit dieser bei Google vernünftig zu ranken. Setze also nur auf ältere Domains, wenn diese auch in der Vergangenheit regelmäßig gepflegt wurden. Ausnahmen sind an dieser Stelle ältere Domains, auf denen zwar länger nichts aktualisiert wurde, die aber weiterhin ein paar passende (wenn auch alte) Inhalte bieten und z.B. über einige hochwertige Backlinks verfügen. Diese Domains werden es bei Google leichter haben als eine gänzlich neue Seite, weil Google die ältere Domain bereits kennt und weiß, dass sie eigentlich gute Inhalte liefert.

Außerdem ist es von Vorteil, entsprechende Keywords wie den Unternehmensnamen oder das Produkt auch in die URL einzubauen. Eine gute URL für die Landingpage zum Logodesign unserer Beispielagentur könnte z.B. lauten: www.360kreativdesign.de/logodesign

SEO-Tipp 13) Error 404 - Not found

Deine Domain und alle internen Verlinkungen sollten durchgehend erreichbar sein. Führt eine deiner Seiten für ein paar Tage ins Nichts, verschlechtert sich das Ranking. Mit dieser Seite wird es dann umso schwieriger, wieder einen guten Listenplatz zu erreichen, weil Google solche Zwischenfälle abspeichert.

Fazit

Ich hoffe, du kannst aus diesen 13 SEO-Tipps ein paar hilfreiche Schlüsse für die Suchmaschinenoptimierung deiner Seite ziehen. Natürlich gibt es noch viele weitere Faktoren, die im Google-Ranking ein Rolle spielen und die in diesem Artikel nicht behandelt wurden. Wir sind aber der Meinung, dass man mit diesen Faktoren die wichtigsten Aspekte berücksichtigt. Gerade wenn du nicht viel Geld für eine entsprechende Agentur ausgeben möchtest, kannst du mit diesen Maßnahmen auch eigenständig eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung durchführen.

Im Übrigen haben wir uns neben der Suchmaschinenoptimierung auch dem übergreifenden Thema Suchmachinenmarketing (SEM) und der Suchmaschinenwerbung (SEA) gewidmet:

Für den Fall, dass du dich zunächst den Basics der Suchmaschinenoptimierung widmen willst, solltest du einen Blick auf unser SEO-Experteninterview "SEO für Anfänger" werfen.

 

Interesse an weiteren interessanten Artikeln? In unserer Serie zum Thema Online Marketing sind bisher folgende Beiträge erschienen:

Teil 1.1: B2B-Facebook-Strategie - Wie starte ich das Abenteuer Facebook als KMU?

Teil 1.2: Experteninterview: Facebook-Marketing für Unternehmen im B2B

Teil 2.1: XING-Marketing für KMU - Wie gehe ich einen erfolgreichen XING-Auftritt an?

Teil 2.2:  XING-Experteninterview: Leads generieren, Kunden gewinnen

Teil 3: B2B-YouTube-Marketing - Macht YouTube für mein Unternehmen Sinn?

Teil 4: Affiliate Marketing: Definition, Beispiele und Co. aus der Unternehmensperspektive

Teil 5: SEM, SEO und SEA: Tipps und Tricks beim Suchmaschinenmarketing

Teil 5.1: Einfache Suchmaschinenoptimierung - 13 SEO-Tipps

Teil 5.2: SEO für Anfänger - Das Experteninterview zum 1x1 der Suchmaschinenoptimierung

Teil 5.3: Search Engine Advertising (SEA) und Google AdWords - Alles was man wissen muss

Teil 6: Content Marketing: Pull statt Push - Beispiele, Vorteile und Strategie

Teil 7: Ja ich will: Permission Marketing, Opt-In und Opt-Out

Teil 8.1: Der ultimative Leitfaden zum Newsletter-Marketing

Teil 8.2: Experteninterview zum perfekten Email-Betreff

Teil 9: Die Conversion Rate | Definition und Optimierung


Autor
Tim Goldbeck