5 Tipps für ein kundenfreundliches Kontaktformular auf deiner Webseite

Kontaktformulare sind der erste Schritt zu einer hilfreichen E-Mail-Strecke.

Ein Kontaktformular ist für die Besucher deiner Website, für Interessenten und Kunden ein einfacher und komfortabler Weg, um direkten Kontakt mit dir aufzunehmen - so zumindest der Optimalfall. Manchmal fragen Kontaktformulare aber auch so viele Informationen für eine eigentlich kleine Anfrage ab, dass man gar keine Lust mehr hat, sie auszufüllen. Oder sie sind irgendwo ganz, ganz weit unten links in der Ecke so gut versteckt, dass man sie erst gar nicht findet.

Wie so oft geht es auch bei dem Inhalt und dem Aussehen eines Kontaktformulars um einen möglichst großen Komfort für den Benutzer. Unsere 5 Tipps geben dir ein gutes Gefühl und ein paar Hinweise an die Hand, damit du weißt, worauf es bei einem guten Kontaktformular ankommt.

1. Zeig dein Kontaktformular

Wenn du möchtest, dass dein Kontaktformular genutzt wird, dann musst du es zeigen. Binde das Formular an mehreren Stellen auf deiner Website ein, um den Kontakt zu dir möglichst schnell herstellen zu können. Dabei solltest du natürlich darauf achten, dass nicht alles nach "Nehmen Sie doch bitte endlich Kontakt auf!" schreit, sodass es nicht aufdringlich wirkt. 

Du könntest das Formular beispielsweise auch direkt in deinen Content oder auf deine Landingpages einbinden, wenn es Sinn macht. Das vermeidet einen langen "Klick-Weg" durch deine Website, bis der Nutzer letztendlich beim Kontaktformular angekommen ist. Jeder zusätzliche Klick ist nämlich eine Hürde für den Nutzer und nur eine weitere Möglichkeit, die Website zu verlassen.

2. Halte das Kontaktformular kurz, knapp und einfach

Niemand füllt gerne lange Formulare aus. Mit jedem zusätzlichen Feld, insbesondere mit Pflichtfeldern, verringerst du die Chance darauf, dass jemand mit dir Kontakt über dein Formular aufnimmt. Zügle dich also bei der Menge an Informationen, die gegeben werden sollen. 

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Damit das Ausfüllen des Kontaktformulars so einfach wie möglich wird, kannst du vorausgefüllte Felder nutzen. Hinterlege in jedem Feld den erforderten Text beispielsweise in grauer Schrift, damit der Interessent sofort weiß, was er wie eingeben soll. Gerade bei Daten wie der Telefonnummer können Fehler und somit Frustration entstehen, wenn sie in einem bestimmten Format (0221-12345 oder +49 221 12345) gefordert sind, was aber nicht direkt ersichtlich ist.
 

Bevor du deine Interessenten nach allen möglichen Daten fragst, frag zunächst einmal dich selbst: "Welche Daten brauche ich von dem Interessenten wirklich?" Wenn du etwas per Mail schickst, brauchst du nicht die vollständige Adresse. Außerdem könntest du fehlende Daten immer noch dann erfragen, wenn der Kontakt über das Formular bereits hergestellt wurde. Am Ende zahlt es sich aus, auch wenn du etwas mehr eigene Recherche machen musst, bevor du adäquat auf die Kontaktanfrage reagieren kannst. 

Dabei spielt auch der Datenschutz eine Rolle. Niemand gibt gerne zu viele sensible Informationen über sich preis, wenn er nicht weiß, wofür sie genutzt werden. Verlange also sensible Daten, die du nicht unbedingt zur Beantwortung einer Frage brauchen, entweder gar nicht, oder zumindest nicht als Pflichtfeld, damit die Kontaktaufnahme nicht daran scheitert.

3. Das Webformular muss ansprechend sein

Achte bei der Gestaltung des Formulars auf ein ansehnliches Äußeres. Niemand liest gerne Textwüsten ohne Struktur. Sorge für eine sinnvolle Struktur, zum Beispiel, indem du die wenigen obligatorischen Informationen gesammelt am Anfang des Formulars abfragst und darunter nur noch einige freiwillige Informationen sammelst. Farbakzente, zum Beispiel bei dem Knopf zum Abschicken des Kontaktformulars, sorgen außerdem für eine ansprechende Optik. 

Am Ende deines Kontaktformulars sollte eine klare Handlungsaufforderung stehen: Hier klicken!

4. Gib ein klares Feedback

Stell sicher, dass das Formular in jedem Fall funktioniert. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, aber die Praxis zeigt, dass viele Kontaktformulare genau das nicht tun. Im schlimmsten Fall funktioniert das Abschicken nicht, obwohl alle Pflichtfelder ausgefüllt sind. Nur sehr interessierte Besucher werden dann nach einer alternativen Kontaktmöglichkeit suchen, die meisten sehen dich nie wieder. 

"Ihre Anfrage ist bei uns eingegangen - vielen Dank! Wir melden uns in der Regel innerhalb von zwei Tagen bei Ihnen zurück."

Nach dem Abschicken sollte der Nutzer ein gutes Gefühl haben und sehen, dass dein Kundenservice funktioniert. Er sollte wissen, dass die Nachricht bei dir angekommen ist und was als nächstes passiert. Gib zum Beispiel direkt über deinem Formular eine grobe und realistische Antwortzeit an, in der der Nutzer mit einer Rückmeldung rechnen kann. Das schafft Vertrauen und lässt den Interessenten nicht im Dunkeln stehen, was wiederum zu mehr Kundenbindung führt.

Bei mir bleibt nach dem Abschicken häufig die Frage, ob meine Nachricht auch wirklich übertragen wurde - insbesondere wenn die Webseite zuvor schon an der einen oder anderen Stelle “wackelig” war. Gib deinem Interessenten daher ein deutliches Signal, dass alles korrekt funktioniert und seine Zeit gut investiert war. Dann wird er positiv gestimmt auf deine Antwort warten. 

5. Mach es dir leicht mit einer CRM Integration 

Ein letzter Tipp, der es dir auch noch einfacher macht: Verknüpfe dein Kontaktformular mit deinem CRM-System, wenn du eines nutzt. Wenn dann ein Interessent oder Kunde mit dir Kontakt aufnimmt, wird er automatisch im CRM angelegt und du sparst dir das mühevolle und fehleranfällige Kopieren der hinterlegten Daten. 

Viele CRM Systeme bieten eine Integration, wie beispielsweise unser CentralStationCRM Kontaktformular für deine Webseite.

Viel Erfolg bei der Erstellung deines Kontaktformulars!

Wir hoffen, unsere Tipps helfen dir dabei. 

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Oder hast du Interesse an Allgemeinen Infos zu Marketing für KMU? Auf unserem Blog ist sicherlich noch etwas Spannendes für dich dabei.


Axel von Leitner
Autor
Axel von Leitner
Axel ist Geschäftsführer von 42he und SaaS-Gründer mit langjähriger Erfahrung. Er beschäftigt sich insbesondere mit den Themen "CRM der Zukunft" und "Datensouveränität".